"Brain Food" Brot

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"Brain Food" Brot: Kinder und Jugendliche essen zu wenig davon

 

- siehe auch: Nicht nur für Kids: Pausenbrot macht schlau!

 

Bonn. (25.02. / gmf) Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund. Unabhängig von Alter und Geschlecht verzehren Kinder und Jugendliche nur etwa die Hälfte der empfohlenen Menge an Brot und Getreideprodukten. Die Ernährungsforscher empfehlen eine tägliche Brotportion von 200 Gramm für Schulkinder und 300 Gramm für Jugendliche, praktisch ausgedrückt sind das vier beziehungsweise sechs Scheiben. Brot und Getreideprodukte sind ein wesentlicher Bestandteil für die gesunde Ernährung, gerade bei Kindern und Jugendlichen. Denn diese Lebensmittelgruppe liefert bedeutende Beiträge für die täglich notwendige Nährstoffzufuhr. "Aus präventivmedizinischer Sicht sind vor allem die enthaltenen Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe von Vorteil", betont das Forschungsinstitut in einer Veröffentlichung seiner DONALD-Ernährungsstudie (DONALD steht für Dortmund Nutritional and Anthropometric Longitudinally Designed-Study): "Für die Praxis lässt sich ableiten: Brot sollte wesentlicher Bestandteil von Frühstück, Abendessen und Zwischenmahlzeiten sein, häufig als Vollkornbrot, ideal in dick geschnittenen Scheiben, sparsam bestrichen und belegt." Noch mehr Gründe und Argumente für Brot und Brötchen hat die Ernährungswissenschaftlerin Birgitta Tummel im einem Beitrag zusammengefasst (6.125 Anschläge), nachzulesen unter
 

Info: http://www.webbaecker.de/r_allgemeines/2003/0203brainfood01.htm
 

FKE: Optimierte Mischkost als Präventionskonzept

Dortmund. (25.02. / fke) Die Optimierte Mischkost entspricht dem heutigen Wissen über die richtige Ernährung von Kindern und Jugendlichen. "Optimiert" heißt diese Kost, da sie den Bedarf an allen Nährstoffen deckt und gleichzeitig den sogenannten Zivilisationskrankheiten vorbeugt (Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Osteoporose, Gicht, Diabetes). Brot und Getreideprodukte sind ein wesentlicher Bestandteil der Kinderernährung. In dem vom Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund (FKE) entwickelten Präventionskonzept der Optimierten Mischkost, liefert diese Lebensmittelgruppe bedeutende Beiträge zur Nährstoffzufuhr, etwa mehr als ein Drittel bei Kohlenhydraten, Phosphor, Magnesium, Eisen, Zink und Vitamin B1. Aus präventivmedizinischer Sicht sind zudem die enthaltenen Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe von Vorteil. Außerdem ist Brot in der Regel fettarm und sättigt gut. Diese Erkenntnisse sind nicht neu, doch kann man sie nicht oft genug wiederholen. Die FKE-DONALD-Studie (DONALD steht für DOrtmund Nutritional and Anthropometric Longitudinally Designed-Study) hat folgende Ziele:

  • Sammlung komplexer, themenorientierter, longitudinaler Daten von gesunden Kindern in Familien.

  • Untersuchung komplexer Wechselwirkungen zwischen Ernährungsverhalten, Nahrungsverzehr, Wachstum, Entwicklung, Ernährungsstatus, Stoffwechsel und Gesundheit bei Individuen.

  • Entwicklung und Evaluierung wissenschaftlich begründeter Ernährungskonzepte für Säuglinge, Kinder und Jugendliche unter Berücksichtigung präventivmedizinischer Gesichtspunkte und der kulturellen Tradition Deutschlands.

Neben den akademischen Zielen gibt es viel praktischen Nutzwert, der in regelmäßigen Abständen leicht lesbar in Form von DONALD-News erscheint unter
 

Info: http://www.fke-do.de/donaldne.html
 

Erfolgreiches Brain-Food: Es muss sich nur jemand kümmern

Hamburg. (25.02. / eb) Kinder, die gesund essen, können besser lernen und sind oft ausgeglichener. Gute Schulkost ist also ein Thema, über das es sich in Backbetrieben nachzudenken lohnt, denn: Packen sie es richtig an, leisten sie damit einen wichtigen Beitrag zur Volksgesundheit und können daran verdienen. Das Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) erhebt seit 1985 Daten für seine DONALD-Studie. Bei einer FKE-Erhebung an Dortmunds Gesamtschulen bestätigte sich, dass heute jedes vierte Kind vor dem Unterricht nicht frühstückt. Weitere 15 Prozent kommen ohne Pausenbrot zur Schule. Den Kindern wird in vielen Fällen einfach nur Geld in die Hand gedrückt, das sie -- mangels Auswahl oder Anreiz -- ausgeben für Negerkussbrötchen, Schokoriegel oder Chips, um den knurrenden Magen nur irgendwwie zu beruhigen. Die Folge: Rund 20 Prozent der Schulkinder in Deutschland sind übergewichtig und leiden an Wohlstandsplagen wie etwa zu hohem Blutdruck, zu hohem Cholesterinspiegel oder Jugenddiabetes. Die Chancen, dass sich diese Probleme im Wachstumsverlauf "geben", sind gering. Aus dicken Kindern werden oft dicke Erwachsene mit dicken Gesundheitsproblemen. Das wiederum kostet den Sozialversicherungen viel Geld, das die Kassen -- wir wissen es -- nicht haben. Falsches Essen beeinträchtigt nicht nur die körperliche, sondern ebenso die geistige Leistungsfähigkeit. Kinder können besser lernen, wenn sie das Richtige zu essen bekommen. Brot und Brötchen sind hierfür ideales Brain-Food. Die Frage ist nur, wie dieses Brain-Food im sozialen Umfeld der Kinder etabliert wird. So ist gesunde Ernährung in sozial schwachen Familien oft kein Thema. Sie wird auch in Schülercliquen, die sich überwiegend aus Kindern solcher Familien zusammensetzen, kaum ein Thema sein. Oft sind es diese Kinder, die anstelle eines Frühstücks im Familienkreis oder eines Pausenbrots einfach nur jene paar Euro in die Hand gedrückt bekommen, die sie unüberlegt ausgeben. Anstatt dass die Kids in Frustfutter investieren, müssen Anreize her, die Brot und Brötchen wirklich attraktiv machen. Die Erfahrungen vieler Eltern- und Schulinitiativen zeigen: Mit einem attraktiv angerichteten Brain-Food lassen sich Kids aus ihrer Fixierung auf Pommes, Burger und Schokoriegel lösen. Es muss sich nur jemand kümmern, weiß auch das FKE.

 
 

gesehen in WebBäcker 09/2003

 
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Stand: 14. October 2003

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